Beugungsunschärfe Rechner

In der Fotografie kannst Du über die Blendenvorwahl (Modus A/Av) selbst den Blendenwert und damit die Schärfentiefe bestimmen. Eine zu weit geschlossene Blende (hohe Blendenzahl) sorgt jedoch dafür, dass zwar die Schärfentiefe zunimmt, jedoch das gesamte Bild an Schärfe abnimmt. Und das ist die Beugungsunschärfe.

Die Beugungsunschärfe ist nicht vom Objektiv abhängig. Egal wie gut das Objektiv ist, wenn Du zu weit abblendest, wird Dein Bild unscharf.

Du musst die Beugung nicht selbst berechnen, trage einfach Deinen Kameratyp und die Auflösung in MegaPixel ein.

Als Ergebnis erhältst Du zwei Blendenwerte. Der Erste ist, wann die Beugung theoretisch sichtbar wird. Bis zu diesem Wert kannst Du die Blende ohne Probleme einstellen und erhältst ein sehr scharfes Bild. Ab diesem Wert wird das Bild über die gesamte Fläche zunehmend unschärfer.

Die max. sinnvolle Blende ist z. B. empfehlenswert, wenn Du auf etwas Schärfeleistung verzichtest, Du aber Blendensterne/Sonnensterne erhalten möchtest. Noch weiter abblenden solltest Du jedoch nicht, da die Beugung dann überhandnimmt und das Foto insgesamt sehr unscharf wirkt.

Das Beispielbild im Titel ist übrigens ein Bildausschnitt von einer 24 MP APS-C Kamera. Ich denke, hier sieht man sehr gut, dass die Schärfe von F8.0 bis F16 ein wenig abnimmt und F22 dann komplett unscharf wirkt. Fast so, als wäre das Objektiv defekt oder der Fokus an einer anderen Stelle.

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