Madeira ist ein wahrer Traum fĂŒr Fotografen. Die Insel mit dem Spitznamen Portugiesische Hawaii gehört zu Portugal und bietet aufgrund des milden Klimas ganzjĂ€hrig ideale Bedingungen fĂŒr die Reisefotografie. Stell Dich allerdings auf sehr wechselhafte Temperaturen ein, besonders wenn Du den Ort und die Höhe wechselst. Die Bergspitze Pico do Arieiro zum Sonnenaufgang ist durchaus mal windig bis stĂŒrmisch bei gefĂŒhlten 2° C. Ohne MĂŒtze gibt es kalte Ohren. Gegen Mittag und in tieferen Regionen ist bei 21 °C dann eher die kurze Hose und T-Shirt die beste Wahl. Hier meine besten Spots, die schönsten Orte, Fotografie-Tipps fĂŒr die Landschaftsfotografie, Aussichtspunkte und einige Tipps zur richtigen Tageszeit, Objektivwahl, richtige Kleidung und zum Parken.
Meine Favoriten:
- Ponta de São Lourenço
- Pico do Arieiro und Juncal
- Feenwald Fanal
- Levada Wanderung zu den 25 Fontes
- Ribeira da Janela
- Pico Ruivo
- Weitere Spots
Der Blogartikel ist von 2023 und 2025 habe ich mich entschieden ihn zusÀtzlich zu verfilmen aber mit weiteren Spots:
Ponta de São Lourenço

Ponta de SĂŁo Lourenço lohnt sich vor allem zum Sonnenaufgang. Parken kannst Du hier: 32°44’35.5″N 16°42’03.1″W. ParkplĂ€tze sind vor allem vor Sonnenaufgang zur GenĂŒge vorhanden. Vom Parkplatz aus gibt es erst einmal nur einen Weg. Kopflampe nicht vergessen!
Es gibt hier mehrere Fotospots. Ich war ungefĂ€hr hier: 32°44’51.0″N 16°42’02.5″W. Bei Komoot heiĂt das „Kleiner Gipfel“ und bei Google Maps Miradouro de Abismo. Vom Parkplatz folgst Du zuerst den normalen Weg, aber nach einer Weile musst Du links den Berg hoch, das ist nur ein sehr kleiner Weg und irgendwann ist es gar kein Weg mehr und Du musst ein wenig klettern. Plane eher 1 Stunden ein, auch wenn der Weg selbst theoretisch in 20-30 Minuten zu schaffen ist. Wenn Du den falschen Pfad folgst, bist Du leicht etwas lĂ€nger unterwegs.
Apropo Miradouro: Ich dachte zuerst immer der Ort heiĂt so. Kleiner Portugiesisch-Unterricht, wenn irgendwo Miradouro steht, das ist kein Ort, Miradouro heiĂt auf Deutsch Aussichtspunkt!
Als Brennweite brauchst Du viel Weitwinkel. Ich hatte nur 17 mm bei Vollformat, das genĂŒgt gerade um den groĂen Stein links und die Spitze rechts auf das Bild zu bekommen, aber ganz an den Rand gequetscht. Also entweder schieĂt Du ein Panorama oder Du verwendest eine Brennweite zwischen 12 und 14 mm. Wegen der groĂen Helligkeitsunterschiede im Bild solltest Du ein HDR erstellen oder einen Grauverlaufsfilter einplanen.
Ganz ohne den Berg hochzuklettern, kannst Du direkt am Parkplatz von Pedra Furada fotografieren. Im Gegensatz zum groĂen Parkplatz (siehe oben), ist der Pedra Furada Parkplatz sehr klein, hier gilt also wieder sehr frĂŒh vor Sonnenaufgang hier sein.

Als ich hier war, war es sehr windig, der mutige nette Mann mit der gelben Jacke war sehr risikobereit, die Chance habe ich genutzt ebenfalls ein Foto zu schieĂen. Es sah allerdings eher gefĂ€hrlich aus, jedenfalls bei dem Wind, also Vorsicht! Dieses Foto entstand direkt vom Aussichtspunkt am Parkplatz.
Ein StĂŒck weiter findest Du Ponta do Rosto, der sich ebenfalls lohnt zu besteigen fĂŒr ein Foto. Mir war es jedoch zu windig, daher blieb ich unten.
Wenn Du die StraĂe ein wenig zu FuĂ zurĂŒcklĂ€ufst, hast Du eine extrem tolle Möglichkeit bei Sonnenuntergang das Meer, Berge und gleichzeitig eine schöne kurvige StraĂe zu fotografieren. Leider ist mir das entgangen, aber ich habe tolle Fotos von hier gesehen. Ist auf meiner To-do-Liste fĂŒr nĂ€chstes Mal.
Als Kleidung, Du bist hier nicht sehr hoch, bei Sonnenschein ist T-Shirt gut, vor Sonnenaufgang ein Pulli und/oder Windbreaker. Hier ist es generell eher windig.
Pico do Arieiro und Juncal
Pico do Arieiro ist mit 1818 m der dritthöchste Berg Madeiras. Direkt oben auf dem Berg gibt es einen Parkplatz. Dieser Ort ist beliebt fĂŒr seinen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, das heiĂt das dort der Parkplatz sehr wahrscheinlich genau dann belegt ist, wenn Du kommst. Komme also rechtzeitig, dann findest Du dort einen Parkplatz. Ein StĂŒck weiter unten ist ein weiterer gröĂerer Parkplatz. FĂŒr den extra Aufstieg benötigst Du aber gut 30 Min. zusĂ€tzlich, auch das solltest Du mit einplanen.

FĂŒr den ersten Besuch komme einfach ein paar Stunden vor Sonnenuntergang hier her und schau Dich um. Gehe ein StĂŒck den Weg entlang, in Richtung, die Du oben im Bild siehst. Nach 30 Min. wandern kommst Du an der berĂŒhmten Instagram Treppe an. Die Treppe sieht gut aus fĂŒr 360 Grad Kameras, GoPros und Drohnen, aber fĂŒr normale Fotos ist die Treppe eher unspektakulĂ€r. Das erste Mal bin ich sogar vorbeigelaufen. Der Blick, den Du auf dem folgenden Foto siehst, siehst Du nĂ€mlich nur, wenn Du Dich umdrehst bzw. auf dem RĂŒckweg.

Du kannst auch den kompletten Weg von Pico do Arieiro bis zum Pico Ruivo laufen. Es sind zwar nur 5,4 km Distanz, aber da Du dauerhaft nur Treppen hinauf- und hinabsteigst (ca. 100 Stockwerke fĂŒr eine Richtung), brauchst Du gut 3 Stunden. FĂŒr hin und zurĂŒck also mind. 6 Stunden. Zum Fotografieren empfehle ich die Strecke nicht! Der Weg ist extrem anstrengend. Wenn Du also fit bist und einen anstrengenden Wandertag unternehmen willst, mach die Strecke, aber ohne Kamera bzw. mit sehr kleinem GepĂ€ck.
Fotografisch ist aus meiner Sicht vor allem der Anfang des Weges geeignet. Du musst also gar nicht viel wandern. Nutze die Extra-Zeit lieber, um einen Spot auszusuchen, wie z. B. meinen Spot, den Du oben siehst. Das sind, soweit ich mich erinnere, keine 15 Min. vom Parkplatz. Dann warte auf den Sonnenuntergang und schieĂe Deine Fotos vom Sonnenuntergang, vom Weg und evtl. von Wolken unter Dir. Eine Kopflampe brauchst Du fĂŒr den Spot normalerweise nicht, falls Du aber doch zu weit lĂ€ufst und zu spĂ€t zurĂŒckmusst, nimm sicherheitshalber eine mit.
Zur Kleidung, aufgrund er Höhe ist es eher einer der kĂ€ltesten Orte. Bei schönen SonnenuntergĂ€ngen genĂŒgt lange Hose und Pulli, willst Du den Weg zu Ruivo wandern und gehst frĂŒh los? Dann nimm auf jeden Fall eine Regenjacke mit, sowohl wegen Regen, als auch als Windbreaker, bei empfindlichen Ohren zusĂ€tzlich eine MĂŒtze. Ich hatte etwas Pech und brauchte alles.
Als Brennweite fĂŒr die vulkanische Landschaft kann hier alles interessant sein. Von Superweitwinkel, normal bis zur Telebrennweite.

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ZurĂŒck am Parkplatz schau auch mal auf die andere Seite. Sprich vom Parkplatz aus nach links geht es zum Wanderweg Richtung Pico Ruivo. Vom Parkplatz aus nach rechts gehts es vom Kreisverkehr in Richtung Aussicht Juncal (Miradouro do Juncal). Hier musst Du gar nicht weit laufen, sondern kannst Dir direkt auf dem Weg einen schönen Spot suchen.
Juncal ist jedoch nicht fĂŒr den Sonnenuntergang, sondern fĂŒr den Sonnenaufgang interessant! Aber natĂŒrlich kann es sinnvoll sein, schonmal bei Sonnenuntergang hier zu schauen, wo ein schöner Spot ist fĂŒr den Sonnenaufgang.

Das Foto besteht aus zwei Fotos. Es ist ein sogenanntes Time Blending: Der Vordergrund mit der Stadt bei Nacht ist um 6 Uhr entstanden. Der Sonnenaufgang war dann 30 Minuten spĂ€ter. Und so entstand das zweite Foto mit dem Sonnenaufgang ĂŒber den Wolken. Die Wolken haben mir geholfen, beide Fotos zu verschmelzen, ohne dass der Ăbergang auffĂ€llt. Denk daran, Vordergrund macht Bild gesund, vielleicht gelingt es Dir ja eine schöne Blume in den Vordergrund zu nehmen, es ist ja schlieĂlich eine Blumeninsel. DafĂŒr macht es aber Sinn bei Tageslicht zu scouten.
Pico do Arieiro eignet sich ĂŒbrigens ebenfalls fĂŒr Fotos der MilchstraĂe. Das habe ich jedoch nicht mehr geschafft.
Feenwald Fanal
Fanal ist leicht zu erreichen, direkt vom Parkplatz bist Du auch schon da. Fanal ist bekannt fĂŒr seinen Nebel, daher ja auch der Name Feenwald oder Nebelwald. Das Besondere sind die teilweise einzeln oder in Gruppen stehenden jahrhundertealten BĂ€ume, die mit Moos ĂŒberwachsen sind.

Kleine Warnung. Fanal ist bekannt fĂŒr seinen Nebel, das heiĂt aber natĂŒrlich nicht, dass dort immer Nebel ist. Bei meinem ersten Besuch auf Madeira gab es dort ĂŒberhaupt keinen Nebel. Die beste Chance ist morgens zum Sonnenaufgang, aber auch das ist natĂŒrlich nicht garantiert. Es wechselt auch sehr schnell. Vielleicht ist der ganze Tag klar, vielleicht kommst Du bei blauem Himmel an und auf einmal zieht der Nebel durch.

Im Bild oben siehst Du eine kleine Ăbersicht, wie klein es dort eigentlich ist. Links der Parkplatz, in der Mitte siehst Du die berĂŒhmten BĂ€ume und von rechts schieben sich gerade niedrige Wolken in den Wald. Das ist auch der Grund, warum es hier so wechselhaft sein kann. Eine Wolke zieht durch den Wald und es wird kalt, feucht und ideal zum Fotografieren. Im nĂ€chsten Moment ist vielleicht aber alles wieder klar. Vor Sonnenaufgang brauchte ich eine MĂŒtze fĂŒr meine Ohren, wenig spĂ€ter stand ich mit T-Shirt in der Sonne und habe geschwitzt.

Das Interessante am Nebel ist die Möglichkeit die BĂ€ume freizustellen, fast so wie Studiofotografie mit BĂ€umen. đ€ An Brennweite habe ich von Superweitwinkel bis Tele alles benutzt.

Dadurch, dass der Nebel hier oft durchzieht, ist im einen Moment alles trĂŒb, im nĂ€chsten Moment ist Dein Hauptmotiv klar, aber der Hintergrund im Nebel und mit ein wenig GlĂŒck scheint auch noch die Sonne ein wenig durch den Nebel.

Vielleicht hast Du GlĂŒck und Dir lĂ€uft jemand durchs Bild. Vermutlich laufen Dir jedoch ganz viele durchs Bild. Eine Person habe ich gerne im Bild, dadurch wirken die BĂ€ume riesig. In diesem Bild waren sogar noch viel mehr Menschen zu sehen, die habe ich jedoch lieber ausradiert. Nur eine durfte bleiben.
Mein Tipp: hier und da steht Farn. Ich mag den Farn im Vordergrund, versuche ihn doch mit ins Bild zu bekommen. Und wer sagt eigentlich, dass Landschaftsfotografie immer alles von vorne bis hinten scharf sein muss? Ich mag Landschaftsfotografie auch bei offener Blende. Der unscharfe Vordergrund gibt dem Bild manchmal eine schöne Tiefe, oder?
Levada Wanderung zu den 25 Fontes
Die Levada Wanderung, auch bekannt als PR6 Levada das 25 Fontes / Levada do Risco ist eine „kleine“ Wanderung, die sich lohnt, sehenswert ist und SpaĂ bringt. Es sind ca. 4 Stunden Weg hin und zurĂŒck. Es geht die ganze Zeit runter bis zum letzten Wasserfall am Ende, das heiĂt zurĂŒck, geht es die ganze Zeit hoch. Allerdings gut schaffbar und kein Vergleich zur Treppentour Pico do Arieiro bis Pico Ruevo. Ich habe viel fotografiert, im Nachhinein beeindrucken mich die Bilder jedoch nicht.

Hier spazieren zu gehen ist schön, vielleicht findest Du auf dem Weg auch schöne Motive. Am interessantesten fand ich jedoch eher die WasserfÀlle am Ende.

Und ganz am Ende sammeln sich alle am Wasserfall und wollen so ein Foto schieĂen:

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Oder auch so eins?

Kleiner Tipp, zieh eine Nummer. đ€Ș Wenn Du am Ende angekommen bist, gibt es viele, die sich in Szene setzten wollen fĂŒr ein schönes Foto und es gibt nicht so viel Platz und Du musst etwas auf den Steinen kraxeln.
Der Vorteil fĂŒr mich (als alleinreisender Fotograf) war jedoch, dass mich einige gefragt haben, ob ich nicht von Ihnen ein Foto schieĂen kann (mit deren Handy natĂŒrlich). Der schĂŒchterne Stephan Klapszus hat sich ausnahmsweise jedoch getraut zu fragen, ob er nicht auch ein Foto von Ihnen machen kann. Und so sind obige Fotos entstanden.
Ăbrigens, ich hĂ€tte Lust auf viel mehr People Shootings. Wenn Du also Lust hast fĂŒr mich zu modeln auf TFP Basis, dann melde Dich gerne bei mir.

Diese Tour ist eher eine Tagestour, weniger fĂŒr Sonnenauf- oder untergĂ€nge, daher genĂŒgt eher leichte Kleidung. Windig ist es dort auch eher nicht, dennoch habe ich auf Madeira immer eine leichte Regenjacke dabei. Die Insel ist einfach sehr wechselhaft und die Wetterapp ist hier sehr ungenau.
Ribeira da Janela
Ribeira da Janela solltest Du auf jeden Fall zum Sonnenaufgang hinfahren. Parken kannst Du direkt vor Ort, ohne lange zu laufen. FĂŒr gute Fotos musst Du allerdings ĂŒber Steine klettern und das kann durchaus gefĂ€hrlich sein.

Wenn Du ankommst, schau Dir die Wellen an. Das Foto oben entstand erst bei meinem zweiten Besuch. Das Meer war relativ ruhig und links flieĂt ein kleiner Fluss ins Meer. FĂŒr so ein Foto stehst Du mit den FĂŒĂen im Wasser. Ich habe dazu gerne BarfuĂschuhe fĂŒr ein sicheren halt. Wirklich sicher ist es hier aber nicht. Die Steine sind rutschig und viele fliegen hier hin. Ich bin auch kurz ausgerutscht.
Das Ausrutschen selber ist aber nur halb so wild. Ein Fall fĂŒr die Notaufnahme kann es jedoch werden, wenn es hohe Wellen gibt, die Dich mitreiĂen und auf die Steine schlagen! Das hat hier schon einige Fotografen erwischt.
Das Foto unten ist mein erster Besuch gewesen, etwas weniger spektakulĂ€r aus 2 GrĂŒnden.

Zum einen war ich zum Sonnenuntergang dort. Ich dachte, die Sonne scheint auf die Steine, das passiert allerdings nicht, da sie vom Berg verdeckt werden. Der Sonnenuntergang ist also weniger geeignet, komme besser zum Sonnenaufgang!
Der zweite Grund waren sehr hohe Wellen. Das siehst du durch die Langzeitbelichtung zwar nicht, ich blieb jedoch weiter oben. Die hohe Perspektive macht das Foto aus meiner Sicht langweiliger. Dennoch hast Du die Möglichkeit, Steine in Deinen Vordergrund zu bringen.
Gerade vor Sonnenaufgang war Pulli und Windbreaker angesagt. Ich stand dennoch mit kurzer Hose und den FĂŒĂen im Wasser. Das Wasser war (in BarfuĂschuhen) nicht zu kalt, das ging ganz gut.
Pico Ruivo
Pico Ruivo ist der Höchste Berg auf Madeira. Mit 1861 m ist er jedoch auch nur 43 m höher als Pico do Arieiro.
Pico Ruivo empfehle ich zum Sonnenuntergang. Komme rechtzeitig und nimm den Parkplatz PR1.2 (Achada do Teixeira). Von dort wanderst Du die Route PR 1.2 Vereda do Pico Ruivo. VergiĂ Deine Kopflampe nicht, die wirst Du fĂŒr den RĂŒckweg brauchen. Der Aufstieg ist mittelschwer und dauert etwa 1 1/2 Std. fĂŒr 2,8 km. Der RĂŒckweg ist fast nur bergab und daher etwas schneller.
Auf dem Weg, vor dem Gipfel kommst Du an wunderschönen toten BÀumen vorbei:

Wenn Du nicht zur Spitze laufen willst, weil es Dir zu anstrengend ist, zu langweilig oder weil Du schneller wieder unten sein willst, bevor es dunkel wird, dann bleibt doch einfach bei einem der toten BĂ€ume und stelle sie im Sonnenuntergang in Szene. Diese Kontraste sind doch ein Traum, oder?
Hast Du die Spitze erreicht, ist es zwar schön dort. Aber irgendwie hat es mich fotografisch nicht gepackt. Ich habe zwar ein Foto fĂŒr Dich, aber tatsĂ€chlich ist es fĂŒr mich eher ein „Ausschussbild“. Das heiĂt aber nicht, dass Du dort nicht tolle Fotos schieĂen kannst. Ich konnte es nur nicht, so ehrlich muss man manchmal sein. đ Gelohnt hat sich der Aufstieg natĂŒrlich dennoch, alleine fĂŒr das Bild vom toten Baum.

Weitere Spots
Von Funchal aus kannst Du eine Wale-Watching-Tour buchen. Entweder direkt am Hafen oder an Deiner Hotelrezeption. FĂŒr unter 50 ⏠wird Dir garantiert, Delfine oder Wale zu sehen. Fotografisch gesehen lohnt es sich meistens jedoch weniger. Auf Madeira gibt es strenge Regeln zum Schutz der Wale und Delfine, um sicherzustellen, dass sie nicht gestört oder gefĂ€hrdet werden. Eines dieser Regeln besagt, dass Wale-Watching-Boote maximal 20 Minuten bei den Walen verweilen dĂŒrfen, um ihre Ruhe zu gewĂ€hrleisten und ihnen genĂŒgend Raum zu lassen.

SelbstverstĂ€ndlich begrĂŒĂe ich diese Regel, fotografisch gesehen heiĂt das jedoch, Du hast nur wenig Zeit und vermutlich chillen die Tiere an der WasseroberflĂ€che. AuĂer einer Flosse wirst Du vermutlich nicht viel fotografieren können. Aber hey, vielleicht hast Du ja mehr GlĂŒck, als ich?
Seixal Beach, der schwarze Sandstrand, ist ebenfalls berĂŒhmt. Wenn Du dort jedoch fotografieren willst, musst Du frĂŒh kommen. Es gibt nur wenig ParkplĂ€tze und es ist sehr eng. Ein Geheimtipp ist es nicht mehr. Ich war gegen Mittag dort (fĂŒr den Sonnenaufgang hatte ich andere PlĂ€ne). Nicht nur das der Parkplatz proppenvoll war, weitere PKW waren auf Parkplatzsuche und sorgten dafĂŒr das es in den engen StraĂen kaum noch vor oder zurĂŒckging.
Porto Moniz hat mir sehr gefallen, um Wasser und Wellen zu fotografieren. TagsĂŒber ein wenig Zeit vertreiben und zum Essen gehen ist es hier ganz nett, aber ein Top Fotospot ist es fĂŒr mich eher nicht.

Cascata dos Anjos ist der Wasserfall direkt auf der StraĂe. Lohnenswert vor allem zum Sonnenuntergang fĂŒr tolle TikTok-Videos oder Instagram Fotos. Die alte StraĂe war fĂŒr Autos gesperrt als ich dort war. Irgendwie kommt man da auch zu FuĂ hin. Ich hatte das 2x auf meiner Agenda, aber irgendwie hatte ich es dennoch nicht geschafft.
Lust auf den perfekten Fotokurs?
Ich bringe Dir gerne das Fotografieren bei und erklÀre Dir gleichzeitig Deine Kamera. Mein Masterclass Kamera Workshop passt perfekt zu Deiner Kamera:
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Lust auf einen Madeira Fotoworkshop mit mir?
Ich habe schon viele Fotokurse gegeben, seitdem ich meine Onlinekurse habe, jedoch nicht mehr. Ich ĂŒberlege aber, wieder mit Hamburg und Berlin anzufangen und vielleicht auch Madeira? Wenn Du dazu Lust hĂ€ttest, schreibe mir gerne ĂŒber das Kontaktformular eine Nachricht.




Comments 2
Hallo Stephan,
ich habe den Masterkurs gemacht, du erklÀrst das so verstÀndlich und mit einer ruhigen Stimme.
Wenn du einen Fotoworkshop anbietest, egal wo, wÀre ich gerne mit dabei.
Vg
Stephan
Author
Hey Stephan,
danke Dir! Es ist immer wieder in meinem Kopf, dass ich das doch mal machen sollte. Schauen wir mal!
LG